CEIR präsentiert sechs Beiträge auf der 53. Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS)

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Für das Team des Center for Enterprise Information Research (CEIR) beginnt das Jahr 2020 mit einem vollen Erfolg: Auf der 53. Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS) wurden gleich sechs Konferenzbeiträge zur Forschung im Bereich „Enterprise Collaboration Platforms“ eingereicht und angenommen. Zwei davon erhielten sogar eine Nominierung als „best paper“ in ihrem Minitrack. Für die Präsentation der Beiträge und den wissenschaftlichen Austausch begab sich ein Teil des CEIR-Teams auf die lange Reise nach Hawaii, auf die schöne Insel Maui, wo die diesjährige Konferenz vom 07. bis zum 10. Januar 2020 stattfand. Die HICSS gilt international als die am längsten existierende wissenschaftliche Konferenz für Information Systems und Information Technology und befindet sich seit diesem Jahr auf Platz eins der am häufigsten zitierten Konferenzen in diesem Wissenschaftsbereich.

  • MoBeC Framework by Nitschke & Williams (2020)

Die Einreichungen des Teams wurden in fünf unterschiedlichen Tracks platziert, die thematisch von “Distributed Collaboration in Organizations and Networks”, “Collaboration for Data Science” über “Business Intelligence, Business Analytics and Big Data”, bis hin zu “Social Information Systems” und “Digital and Social Media in Enterprise” reichen. Zum Forschungsthema Social Documents wurden gleich drei aufeinander aufbauende Beiträge von Julian Mosen und Florian Schwade vorgestellt, die aus der gemeinsamen Arbeit mit Prof. Dr. Susan Williams und Prof. Dr. Petra Schubert hervorgehen. Inhaltlich befassen sich die Beiträge mit der Struktur von Social Documents [1], deren Visualisierung [2] und der Social-Documents-basierten Berechnung von Kennzahlen [3]. Ein weiterer Konferenzbeitrag von Florian Schwade (Co-Author) behandelt die Entwicklung eines Katalogs zur Beschreibung der Bestandteile und Merkmale des Task Managements in Enterprise Collaboration Platforms [4]. Wie sich die Erwartungen und der Nutzen dieser Plattformen über einen Zeitraum erfassen und verfolgen lassen, wurde von Clara Nitschke und Prof. Dr. Susan Williams mit dem MoBeC Framework beschrieben [5]. Weiterhin platzierte Clara Nitschke einen Konferenzbeitrag zur Identifikation von Coordination Mechanisms am Digitalen Arbeitsplatz mit dem Schwerpunkt auf Social Software [6].

Wir gratulieren dem gesamten CEIR Team zur erfolgreichen Veröffentlichung der Arbeiten. Die Beiträge stehen bereits in den Conference Proceedings zur Verfügung und können online abgerufen werden.

Die Konferenz wurde von vier Mitgliedern des CEIR Teams besucht (v.l.n.r):
Julian Mosen, Florian Schwade, Prof. Dr. Susan P. Williams und Prof. Dr. Petra Schubert
[1]S. P. Williams, J. Mosen, and P. Schubert, “The Structure of Social Documents,” in 53rd Hawaii International Conference on System Sciences, 2020, pp. 2825–2834.
[2]J. Mosen, S. P. Williams, and P. Schubert, “Visualizing Social Documents as Traces of Collaborative Activity in Enterprise Collaboration Platforms,” in 53rd Hawaii International Conference on System Sciences, 2020, pp. 5369–5378.
[3]P. Schubert, J. Mosen, and F. Schwade, “Metrics for Analyzing Social Documents to Understand Joint Work,” in 53rd Hawaii International Conference on System Sciences, 2020, pp. 239–248.
[4]S. Nagel and F. Schwade, “Analysis of Task Management in Virtual Academic Teams,” in 53rd Hawaii International Conference on System Sciences, 2020, pp. 461–470.
[5]C. S. Nitschke and S. P. Williams, “Monitoring and Understanding Enterprise Collaboration Platform Outcomes and Benefits Change,” in 53rd Hawaii International Conference on System Sciences, 2020, pp. 2609–2618.
[6]C. S. Nitschke and F. Bigolin, “Shared Workspaces of the Digital Workplace: From Design for Coordination to Coordination for Flexible Design,” in 53rd Hawaii International Conference on System Sciences, 2020, pp. 451–460.